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Archive for November 2010

Die VFD stellt sich auf der Pferd&Jagd, Halle 22, Stand 28 mit dem Thema Wanderreiten vor. Es gibt Ausrüstungsgegenstände, Vorbereitungstipps und ein tolles Gewinnspiel:

Die Firma RoFlexs stellt zwei Wanderreitzaun-Sets  zur Verfügung welches die VFD Niedersachsen/Bremen an ihre Mitglieder verlost. Die Wanderreitzäune konnte ich auf meiner Tour begutachten und mit einigen Besitzern sprechen – sehr lohneswert. Alles kompakt beeinander, kein „vertüddeln“ der Litze bzw. des Bandes, stabil und durchdacht.

Neben diesem Gewinnspiel gibt es alle in diesem Blog beschriebenen Ausrüstungsgegenstände zu sehen: Sattel, Taschen, Helme, Leuchten, Karten, GPS, Beschlagset …

Es wäre schön viele von Euch dort zu treffen – Bis dann!

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… Ihr braucht uns nicht vom Auslauf zu holen, vor der Box auf der engen Gasse anzubinden und DANN anfangen die Box zu misten! Wirklich nicht! Bei keinem Wetter!

Ich kann aus meiner Behausung super gut beobachten, wie andere Artgenossen behandelt werden. Viele von Ihnen werden von den Menschen reingeholt und an  s e h r   l a n g e n Stricken auf einer überfüllten Stallgasse angebunden. Damit meine Kumpels „ruhig“ sind (meistens quasseln diese Menschen selbst die ganze Zeit!) wird ihnen Heu auf die Gasse hingelegt – Hmmm – gut gemeint! Aber ist in Wirklichkeit MEGA SCHLECHT! Warum? Denkt doch einfach mal nach ….

Eine volle Stallgasse (auch wenn am Anfang noch „leer“) – hier gehen immer wieder Menschen mit einem Kumpel durch, schieben Karren mit (unserem) Mist vorbei. An den langen Stricken stehen wir mit unserem Hinterteil meist schon in bissweite der Box gegenüber… Hier können wir schon mal erschrecken, uns einfach mal zur Seite wenden und dem Kumpel nebenan die Meinung zeigen („giften“, Anm. des Übersetzers). Bei diesen Dingen können Tier und Mensch schnell unter unsere Hufe geraten…

Lange Stricke können tödlich für uns sein. Wenn wir gemütlich unser Heu fressen, können wir mit dem Kopf und dem Genick unter den Strick geraten – kommt nun ein Kumpel vorbei wollen wir natürlich unser Futter verteidigen (oder wir erschrecken einfach mal – wir sind ja Fluchttiere)…. Wir reissen unseren Kopf hoch, der Strick macht Druck (liegt ja über unserem Genick), nun reissen wir noch fester, weil wir Angst bekommen … das kann dann zu schlimmen Verletzungen und Nervenschädigungen führen! … und dann werden wir getötet, weil wir nicht nicht mehr reitbar sind! BITTE: Bindet uns KURZ und HOCH an. Dann habt Ihr mehr Platz und wir ein ruhigeres Leben.

Aber noch viel besser: Lasst uns doch auf dem Auslauf stehen. Dort haben wir frische Luft, Wind und Wetter. Ihr macht die Box fertig und holt uns erst, wir Ihr fertig seid. Ihr habt mehr Ruhe, Eure Artgenossen leben ungefährlicher und wir brauchen Euch nicht bei der Arbeit zu zusehen… und weniger Staub atmen wir auch noch ein …

Gebt uns bitte kein Heu/Stroh auf der Stallgasse – hier werden wir nur böse auf Artgenossen wenn wir Angst haben müssen, dass der Kumpel auch etwas haben will. Lasst uns nicht alleine angebunden auf der Gasse stehen und kommuniziert dann mit Euren Artgenossen.

Die Stallgasse ist nur zum putzen, satteln oder massieren gedacht. Da seid Ihr immer bei uns und wir stehen ruhiger, da Ihr uns beschützt.

Ich geh‘ jetzt raus in den Schnee und mampfe mein Heu…

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Wow! Die Long Riders Guild hat meinen Ritt mit Giacomo auf ihre Website aufgenommen! Jetzt wird dort im Kontext mit vielen, vielen anderen tollen Ritten auch über Giaco geschrieben. Danke dafür.

Hierbei bin ich auf den Bericht von „Rosa goes East“ – …wohin auch immer sie uns tragen werden… unsere Reise zu Pferd ins Baltikum gestossen. Dieser Ritt von Roland und Sabine führt von Neustrelitz über Polen, Litauen, Lettland nach Estland und soll weitergehen bis nach Sibirien. 2300km in 5 Monaten! Da bekomme ich schon wieder „Planungsfieber“ und Sehnsucht auch im kommenden Jahr wieder lange unterwegs zu sein – aber das kann ich weder Antje noch meinen Kollegen zumuten – aber mal fragen sollte ich doch, oder????

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Heute waren wir – wie schon vermutet – eine kleine Runde im Gelände unterwegs. Leider war der Boden nicht zum schnellen Trab geeignet, obwohl ich schon Lust gehabt hätte, sehr schnell zu werden! Hier wurde aber gleich ein Zeichen gegeben, dass das heute nicht an der Reihe ist – OK (morgen vielleicht???). So ging es dann im schnellen Schritt mit abwechselnder Stellung knapp zwei Stunden durchs Gelände. Am Hof angekommen war ich sehr entspannt und zufrieden: Gelockert, warm aber nicht nass oder feucht. Hierauf wird bei den tollen Temperaturen bei mir ebenfalls geachtet – ich soll nach Möglichkeit immer trocken im Stall ankommen. Gelingt dies nicht ist, wieder am Stall angekommen, „Boxenhaltung“ mit Abschwitzdecke angesagt.

Am Hof konnte ich heute eine Artgenossin erleben die mit ihrer Reiterin deutliche Probleme hatte: Eingedeckt auf dem Weg zum Stall (wenig Wind, -2°C, Sonne) versuchte sie sich den schon eingeschnallten Hilfszügeln zu „widersetzen“. Eigentlich waren sie unnötig, da mit der Arbeit noch gar nicht begonnen wurde (bzw. sind immer unnötig). Eine andere Reiterin schob „die verrückten Pferde heute“ auf das kalte Wetter! Kalt? Wie würden sich Menschenkinder nach 23h auf dem Schulstuhl ohne Chance auf Bewegung verhalten? Laufen die denn dann „gesittet“ auf den Schulhof? Warum können Menschen nicht pferdisch (= logisch! Anm. des Übersetzers) denken???? Ich glaube dieses verminderte Denkvermögen hängt mit der schlechten Haltung der Menschen zusammen… Wir sind L A U F T I E R E ! Wir überleben, weil wir uns schneller als unsere Fressfeinde bewegen können. Unser Organismus braucht Bewegung, damit die Verdauung richtig funktioniert. Wir brauchen ausreichend und sehr gutes Rauhfutter und keine Decken – dann ist uns auch warm. Kraftfutter schadet uns (wie Euch Pralinen und Schokolade). Wir brauchen Licht, Sonne und Wind in unserem Fell (vom Blick über die Steppe träumen wir nur) zur Produktion von wichtigen Stoffen für unsere Gesundheit.

 

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Wintertraining

Hilfe, es geht wieder los! Ich komme – ausser in meinem Auslauf – nicht mehr raus! Ich darf(!) jetzt in der Halle arbeiten! Wisst Ihr, was das heißt? Biegen, biegen und biegen. Dann mal etwas Trab – ich wünschte, der Frühling wäre wieder da!

Immerhin gibt es für mich vor der eigentlichen Arbeit eine lange Zeit zum aufwärmen und manchmal sogar eine Massage vor dem Satteln (dann könnte das Satteln auch entfallen und die Massage länger dauern…). Wenn wir (ReiterIn und ich) dann warm sind, geht es an die Arbeit. Bei mir wird immer sehr genau geschaut, ob ich Taktunreinheiten zeige (ist jetzt manchmal so, in meinem Alter); wenn dann alles OK ist, geht der „Spaß“ richtig los: Biegen, biegen, Trab, biegen, Gallop, biegen, …. Zugegeben, macht ja doch Spaß – aber das zeige ich nur ganz, ganz selten! Manche meiner Kumpels haben es da deutlich schlechter: Da wird gesattelt, obwohl meine Artgenossen bekannte Verletzungen haben und lahmen! Ich möchte mal die empfindlichen ReiterInnen sehen wenn sie rennen müßten mit einer Verstauchung… Leider sind wir viel zu friedlich … treten sollte man die … nur dann werden wir gleich wieder als Verbrecher bezeichnet! Dabei tut uns nur was weh (und die Menschen wissen das!) und reiten uns trotzdem …..

Am Wochenende geht es dann hoffentlich wieder raus in Gelände, um den See, durch den Wald; ist zwar häufig die selbe Runde, aber doch abwechslungsreicher als in der Halle – manchmal auch schneller…..

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Giacomos Tagebuch

Hier werde ich in Zukunft mein Tagebuch darstellen – es ist völlig subjektiv. Insbesondere werden die Menschen besprochen und die Reaktion meiner Kollegen auf sie.

Meine Umgebung ermöglicht mir optimale Beobachtungsmöglichkeiten hierfür: Ich wohne in einer Offenbox-Anlage mit Heroí zusammen in Stotel bei Bremerhaven. Er ist eigentlich ganz nett – nur manchmal – wenn er nicht pennt – scheucht er mich durch den Auslauf…. aber so ohne ihn ist es auch blöd. Heroí und ich haben es aber generell gut – unsere Menschen sind konsequent und planbar. Sie dulden kleinen Unfug nur bis zum gewissen Grad und belohnen Folgsamkeit sofort. Andere haben es nicht so gut! Da gibt es viel Kommunikation die wir nicht verstehen können. Bei uns in der Nachbarschaft wohnen etliche Artgenossen – teilsweise in sehr kleinen Boxen. Sie kommen nur mit Decken raus – und das auch nur im Hellen! Als ob wir nicht sehr gut in der Nacht sehen könnten – viel besser als die Menschen. Manche unserer Kumpels müssen bei +15°C mit Decke im Stall schwitzen – nur weil deren Menschen frieren…. Ob die wissen, das wir Steppentiere sind? Wir fühlen uns bei Wind und Wetter draussen am wohlsten – wenn wir uns bei Regen und starker Sonne unterstellen können.

Für heute sage ich Tschüss und gehe nach draussen (+4°C) mein Heu bei Vollmond geniessen.

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Auf der Pferd & Jagd stellt die VFD e.V. zum Thema Wanderreiten aus – Halle 22, Stand B28. Es werden einige meiner Sachen über die ich hier berichtet habe zu sehen sein.  Wer Lust und Laune hat sich die Sachen anzusehen oder darüber zu diskutieren, ist herzlich auf einen Plausch am Stand eingeladen. Nebem dem Thema Wanderreiten gibt es kompetente Informationen zur Ausbildung innerhalb der VFD, Vorbereitungen von Ritten und Neuigkeiten zum Landesreiterlager 2011 sowie einem tollen Gewinnspiel mit knapp € 1000,- an Preisen …. mehr darf ich aber – noch nicht – verraten!

 

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