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Archive for August 2010

Es gibt eine Reihe von Empfehlungen für die „richtige“ Ausrüstung auf einem Wanderritt im Netz – nur unterscheiden sich fast alle von einander! Der Inhalt der Listen hängt mit der Route, der Dauer des  Rittes, der Jahreszeit(erwartetes Wetter), den Vorlieben und der „Lade-Kapazität“ zusammen. Da ich ein Fahrzeug zur Gepäckaufbewahrung zur Verfügung hatte, hatte ich ca 100kg Ausrüstung mit (nur ein bisschen übertrieben!). Wirklich, ich hatte 3 Satteldecken, diverse Abschwitz-, Regen- und Fliegendecken, Zäume, Und Und Und mit. Von all diesem „Unnützen-“ Zeug abgesehen, gab es ein paar Dinge, die ich auf JEDER Etappe dabei hatte und immer wieder mitnehmen werde, wenn ich länger als drei/vier Stunden unterwegs sein werde.

[Zur Liste …]

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Die Frage, ob ich den Ritt in der einen oder anderen Weise fortsetzen werde, wird mir oft gestellt.

Nein, ich werde diesen Ritt nicht fortsetzen, weil er nicht fortzusetzen ist.

Der Ritt hatte mehrere „Ziele“:

  1. Einen schönen Wanderritt zu machen und mit einem gesunden Pferd zurück zu kommen.
  2. Entlang des Grünen Bands den Weg zu suchen und viele Menschen zu treffen und ihre Geschichten  zu hören
  3. Vom Norden bis zum Süden des ehemaligen Eisernen Vorhangs in einem Ritt zu reiten
  4. Für das Wanderreiten als naturnahe Sportart zu werben
  5. Zum 20. jährigen Jubiläum diesen Ritt zu machen.

Wenn nun diese Ziele betrachtet werden, kann man festellen, dass:

Punkt 1 erreicht wurde, ebenso die Punkte 2 und 4. Nur den Punkt 3,  die ganze Strecke in einem Ritt zu machen, und Punkt 5 wurden nicht erreicht. Hier liegt aber auch der Punkt (3), warum dieser Ritt nicht fortgesetzt werden kann: Es wäre nicht ein Ritt – sondern mehrere Ritte.  Zusätzlich kann man als Norddeutscher den Ritt nicht einfach fortsetzen, da das Pferd nicht an die Berge gewöhnt ist (bei der Fortsetzung), sondern man müsste wieder ca. 1 Woche vor den Bergen mit dem Ritt beginnen ….

Das Grüne Band ist als Reitroute, sofern man sich, wo möglich, exakt daran hält, keine schöne Route wenn das Geläuf betrachtet wird. Die schönen Wege „links und rechts“ davon sind oftmals viel reizvoller…. Die Landschaft, Menschen, Begebenheiten und  Erfahrungen waren/sind toll und ich habe auch längst nicht alle(s) in voller Tiefe erfasst bzw. verstanden. Hier liegt noch eine schöne Zeit der Reflexion und des Schreibens vor mir.

Es wird definitiv einen weiteren „Langen Ritt“ geben – er wird auch den Punkt 1 als erstes „Ziel“ haben, ob es ein thematischer Ritt werden wird, weiß ich noch nicht.  Der nächste Ritt, Mitte September, wird in der Heide, Gartower Tannen und in der Altmark stattfinden. Im nächsten Jahr: Mal sehen, da gibt es einige Ziele die Antje und ich aktuell diskutieren.

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.. oder so ähnlich!

Nachdem Giaco aktuell auf „Normal-Arbeit“ ist und Heroí sich noch schonen soll, reitet Antje Giaco im Gelände und auf dem Platz (Ich gehe dann mit Heroí spazieren, fahre ihn vom Boden aus,…). Dadurch haben wir alle Abwechslung und trainieren schon für meinen zweiten Ritt im September nach Ziemedorf.

Beim letzten Geländeritt sackte Antje plötzlich auf der rechten Seite ab, so ihre Schilderung, nachdem der rechte Bügel mal eben 2cm nachgab (nein, er ist nicht klüger!). Giaco blieb sofort stehen, wie immer, wenn etwas unvorhergesehenes passiert. Er neigt -Gott sei Dank- nicht zur Panik. Nach kurzer Kontrolle vom Sattel aus, wurde das Traben nicht mehr als „passend“ empfunden – doch dazu gibt es ja den Tölt 🙂

Nachdem Antje und Giaco beide gesund und munter wieder am Stall waren gab es die Ursachenforschung. Siehe da:

Die Steigbügel-Aufhängung war aus dem Baum heraus gebrochen! Der Sattel ist knapp drei Jahre alt! Weder ist er über das normale Mass hinaus benutzt worden noch ist Antje übergewichtigt! Das hätte mit einem richtig bösen Sturz enden können. Nun gibt es morgen ein großes Paket und wir stehen mit einem Sattel weniger da – mal sehen was der Sattler sagt bzw. schreibt.

Meine Vorbereitung für den kommenden Ritt laufen jetzt langsam an: Schuhe wurden getauscht und müssen eingelaufen werden. Diesmal habe ich mir ein Paar schwere Bergschuhe aus Leder gekauft und mit Wachs wasserdicht gemacht. Dazu wurden sie im Backofen bei 50°C (nicht mehr!) aufgeheizt und dann das Wachs aufgetragen. Durch die Wärme schmilzt es und zieht sofort ein. Dann wieder in den Backofen (ca. 5Min.) und das Ganze von vorne…. Nach vier oder fünf „Gängen“ waren 100g Wachs auf beide Schuhe verteilt und sollte jetzt erst einmal dicht sein. Die Schuhe laufen sich mit ihrer sehr steifen Sohle noch sehr ungewohnt…. 14 Tage habe ich noch Zeit.

Den Regenüberzug für von meinem alten Sattel muss ich noch mit passenden Gummizügen versehen, damit er auf dem neuen VFD-Sattel nicht herunter weht. Wenn es fertig ist, gibt es Bilder.

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Gestern war ich mit Giaco rund 16km in allen vier Gangarten unterwegs – taktklar und mit viel Schwung, Vorwärtsdrang und Spass. Jetzt bin ich mir wirklich sicher, dass ich mein Ziel, Giacomo gesund nach Hause zu bringen, erreicht habe. Er hat seine alte Distanzfigur wieder (plus etwas mehr Hinterhand) und scheint zufrieden, wieder mit Heroí zusammen zu stehen.

Meinen verbleibenden Urlaub werde ich mit meinen Kollegen und Kolleginnen absprechen – es gibt da ja noch den Sternritt nach Ziemendorf im September – und von da in die Heide zu Freunden ….. mal sehen.

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Der TA konnte keine akuten Verspannungen, Sehnenprobleme o.ä. feststellen – also habe ich rechtzeitig abgebrochen. Dies war mein erklärtes 1. Ziel: Giaco gesund nach Hause bringen und eine schöne Zeit gehabt haben. Das hatte ich wirklich! Giaco erhält morgen Extra-Massagen und leichte Arbeit (zweiter Ruhetag!) und ab Sonntag beginnt das Auslauftraining. So fit wie er jetzt ist, kann ich ihn leider auf Dauer nicht halten – deshalb wird jetzt ein 14Tage Programm zur Rückkehr zur normalen Arbeit gestartet.

Auch die Fütterung muss ich jetzt langsam auf Normal umstellen: Was Giaco zum Frühstück bekommt war die Tagesration von Giaco und Heroi im letzten Herbst! … und dann gibt es noch drei weitere Mahlzeiten …

Ein weinendes Auge gibt es natürlich auch, es ist schade, dass ich nicht weiter gekommen bin, gerade auf Bayern und die Begleitungen dort ab Raum Coburg hatte ich mich sehr gefreut. Die VFD ist dort wirklich vorbildlich aktiv, ruft an, startet Planungen …

Ich werde hier noch weiter unregelmäßig über die Auslaufphase, die verwendete Ausrüstung etc. schreiben – nur die täglichen Berichte sind jetzt vorbei.

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Ich breche unsere Reise ab! Giaco geht zwar nicht lahm aber unsauber; im Schritt wie auch im Trab. Ich komme lieber heute mit einem gesunden, aber müden, Giaco nach Hause, als in 2-3 etappen einem lahmenden Giaco. Ich hatte 27 wundervolle Reittage, habe viele (die meisten) Gegenden zum ersten Mal gesehen, viele ganz tolle Menschen getroffen – es war eine super tolle Reise mit Giaco bis hierher. Weiter gehen wäre meinem Ehrgeiz geschuldet – das hat er nicht verdient.

Ich danke den vielen Unterstützern/Innen auf dieser Reise. Ich werde heute gegen 16:00 am Stall sein und dann hat Giaco seine gewohnte Umgebung nach etwas über einem Monat Wanderritt mit mehr als 770km durch Deutschland zurück.

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… heute morgen beim füttern kam Giaco nicht klar gehend die Weide entlang! Sch…. !!!!

Die Beine sind klar beim tasten und kühl, trotzdem geht er re.vo. nicht klar – es ist kein deutliches lahmen aber auch kein normaler Schritt gewesen. Ich werde nachher Heike bitten, ihn mir an der Hand vorzutraben. Im Zweifel werde ich hier meine Reise beenden.

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