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War da was?

Langsam laufen die Vorbereitung für das Reiterlager 2011 in Ziemendorf (grüner Pfeil) an:

  • Liste mit Notrufnummern von Ärzten und Schmieden steht
  • Angebote für berittene Sanitäter (Reiterstaffel) gehen ein
  • Heu wird eingekauft
  • Frühstückspreise stehen
  • Übernachtungspreise im Hotel (direkt auf dem Gelände des Lagers) stehen
  • Kursprogramm nimmt Formen an
  • Einbindung von Politik und Forst

Jetzt geht es mit dem Orgateam zum Ortstermin um die Gegebenheiten vor Ort zu inspektieren und einen Lageplan zu zeichnen. Unser Ziel sind >150 Pferde + die dazu gehörigen Menschen, Gespanne und Zelte ohne Chaos unterzubringen und dabei:

  • An- und Abfahrstwege zu gewährleisten
  • Rettungswege zu bedenken
  • Wege für die Pferde vom, ins und im Lager zu planen
  • Sammelplätze für die Ritte zu definieren
  • Futterlager und Wasserzapfstellen einzurichten

Die Aktivierung von den weiteren Landesverbänden muss noch deutlich intensiviert werden. Die Mitglieder müssen darauf aufmerksam und neugierig gemacht werden ==> „So please, spread the word!

Ende Januar geht es dann zum VFD Arbeitskreis Treffen in Bad Salzschlirf, Hessen. Da gibt es spannende neue Dinge zur Darstellung der VFD und dem Konzept Wanderreiten 2015 zu diskutieren. Ich bleibe neugierig was die VFD sich da ausdenkt …..

Die Firma Roflexs plant eine Kundenbefragung zur Verbesserung Ihrer Produkte. Die Offenheit und Transparenz in der Entwicklung überrascht mich – Einbeziehung von Nutzern in die Entwicklung ist in Deutschalnd leider nicht verbreitet: Sehr fortschrittlich. Neben verbesserten Produkten gibt es auch aktuelle (und bereits verbesserte) Zaunsysteme zu gewinnen. Also: Mitmachen!

… und dann war da noch was … Richtig, Giacomo! Leider kommt er zur Zeit etwas kurz und hat nur seinen Kumpel Heroí. Die Beschäftigung, Arbeit kann man das leider nicht nennen, beschränkt sich auf ein wenig Hallen“arbeit“. Ich gelobe Besserung! Dafür gibt es rege Gespräche zu Dioxin, Futter, Fette und was getan werden kann oder sollte – leider nicht bei allen Pferdebesitzern.

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Mit diesem Satz begann die schönste E-Mail dieser Woche für mich!

Obwohl ich nicht die „benötigten“ km/Meilen für die Mitgliedschaft in der Long Riders Guild geritten bin, wurden Giacomo und ich als Associate Member aufgenommen. Die Begründung hierfür ist (Auszug):

… Consequently, we completely understood why you decided to stop your own journey when Giaco’s health became a concern. That was the perfect thing to do and we applaud you for having put your horse’s welfare before your vanity.

While the Guild does only rarely offer to make a person an Associate Memeber, and though we always aim to have at least 500 miles, your journey is so close, and your reason for halting so admirable, that we believe you and Giacomo need to receive special recognition, support and honour.

Damit darf ich jetzt offiziell das Logo der LRG auf meiner Webseite führen.

Die Seiten(über 2000!) der LRG sind voll mit Berichten, Tipps, Anleitungen,… Zusätzlich gibt es noch:

Diese Seiten lohnen sich, auch für NichtreiterInnen, als Bookmark aufzunehmen. Die tollen Reiseberichte beschreiben die Länder aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel.

Viel Spaß beim lesen.

PS: Den Artikel über Futterfette und Pferdefutter habe ich noch etwas ergänzt…

… Erstens, um einen Energiemangel bei der Verwendung von preiswerten Mühlennachprodukten auszugleichen und zweitens, um damit Pellets zu „kleben“. Der Zwang immer wirtschaftlicher produzieren zu müssen und auch manchmal die Gier, immer größere Gewinne einstecken zu wollen, führt in der Futtermittelindustrie dazu, möglichst preisgünstig einzukaufen. Dabei werden teilweise Grenzen überschritten: Billiges Getreide aus der Ukraine (Tschernobyl), genveränderte Futtermittel, minderwertige Fette, Tierfette, Schlachtabfälle, Knochenmehle, usw. …“ [Voller Text hier]

Wenn über die einschlägigen Suchmaschinen die Stichworte „Dioxin“ und „Pferd“ eingeben werden, findet man auch schnell Berichte zu Kontimationen in der Vergangenheit, z.B. 2003 wurde belasteter Mais als Tierfutter verkauft. Die Suche nach „Futterfett“ und „Pferd“ liefert auch schnell weitere Hersteller von Futterfetten in Deutschland, die u.a. auch Fette für die Fütterung von Pferden anbieten. Dies ist KEIN genereller Verdacht gegen die Futtermittelindustrie, soll jedoch anregen darüber nachzudenken, was jeder einzelne in seinem Verhalten ändern kann. Auch eine genauere Angabe was in den Fertig-/Alleinfutter wirklich drin ist (neben richtiger Deklaration auch die Angabe welche Rohstoffe verarbeitet wurden) kann helfen verlorenes Vertrauen wieder herzustellen. Das eine Fettzugabe hilft, eine Ration mit ausgewognen Ca,P,K für Pferde zu erreichen ist klar und lange bekannt – evtl. sollte man hier aber zu flüssigen Fetten (Ölen) aus dem Regal im Lebensmittelmarkt (Sonnenblume, Mais, Leinen) greifen und das Futter aus „Rohstoffen“ selbst mischen: Hafer, Gerste, Mais, Möhren, Salz, Kalk, Öl geben ein tolles Müsli. Diese Lektüre hilft weiter!

Ein kleiner aktueller Anreiz (erneut) über Fütterung nachzudenken … für meinen Ritt und die Zeit danach habe ich mich hieran gehalten.

Ich bin heute über einige sehr spannende Artikel „gestolpert“, einen möchte ich zitieren:

I often am told by riders ‚I can sit anything‘. My reply is always the same ‚Why would you want to sit on something that by bucking clearly does not want you on its back?‚ … Trust comes from within and with time. It cannot be forced, bought, tricked or trained. Trust is not earned by manipulating equine behaviour or their communication process.   It  is not earned by dominating them. Even loving horses is not enough. Trust comes from understanding that domestication has put horses at our mercy. They are not in our care because they choose to be, but because we want them for ourselves, whatever our motivation. Trust is not the horse doing everything I ask when I ask. That is not trust, that is training. Trust is earned and it is a two way process! „, in Trust, by Emma Kurrels (hier der ganze Artikel).

… ich lese jetzt weiter auf: http://www.lrgaf.org/welcome.htm

So kann es weitergehen – eine gute Lage Heu zum Mittag extra. Nachdem die Menschen um uns herum bunte Lichter in den Himmel warfen und laute Knallaute von sich gaben (warum machen die das?), waren die ersten beide Tage eher ruhig für uns. Ein bisschen Arbeit in der Halle, Hufe raspeln und putzen. Die Wege sind leider viel zu glatt, so dass wir nicht ins Gelände können – mal sehen was unsere Menschen so an Animationsprogramm in der kommenden Zeit draufhaben!

Etwas dazu lernen tut man immer – wenn man schön warm angezogen in der Box steht, braucht man vor dem Sport keine bzw. nur eine sehr kurze Aufwärmzeit. Ich frage mich, warum die Menschen Ihren Fußballern so wenig Geld bezahlen, dass sie sich keine warmen Klamotten kaufen können – so lange wie die sich vor jeden Spiel warm machen müssen…

Im Schnee laufen

Heute waren wir mal wieder richtig unterwegs. Während Antje und David sich ordentlich warm gemacht hatten – einmal misten kann doch nicht anstrengend sein – bekamen wir eine Portion Mittagsheu: Weihnachten!

Danach ging es endlich mal wieder richtig raus – nicht nur in die Hallen. Der Schnee ist schön griffig und wir waren ja schon lange nicht mehr richtig gelaufen…. Am See durfte ich dann sogar traben, tölten und galoppieren – durch den Schnee am Seeufer entlang. Das tat gut – nicht nur mir. Auf dem Rückweg durfte ich sogar auf der Straße tölten, da sie nicht geräumt war schützte der Schnee meine Hufe vor dem Asphalt. David lies mich immer mal wieder anhalten, um zu fotografieren. Sonst stehe ich dabei ja ganz still, nur heute wollte ich viel lieber laufen – und wenn Heroí verwackelt macht es doch Nichts, oder?

Im Stall gab es dann wieder Heu und ein paar Äpfel – gut. Mal sehen was wir morgen machen? Wir sind froh, dass wir keine Eisen drunter haben und richtig raus kommen – die Kumpel mit Eisen haben es da schlechter (hatte ich im letzten Winter ja auch – aber da waren Antje und David jeden Tag da und haben was mit mir gemacht). Am Montag soll ich mal Vorbild sein – mal sehen wie das geht …..

Alles weiß

Ein Bild meiner Wohnanlage im aktuellen Zustand. Bloß gut, dass unsere Menschen dafür gesorgt haben, dass wir keine Eisen mehr haben. Da wir immer raus und rein können, müssen wir auch im Schnee gut laufen können. Der Hof ist leider auch nicht gestreut oder geräumt, so dass unsere Kumpel mit Eisen auf den Wegen am Hof ganz schön rutschen.

Ausserdem können wir so wenigstens ins Gelände und müssen nicht nur in der Reithalle und der Longierhalle arbeiten … Hier trainieren wir weiter fahren vom Boden aus – dann bleibt David wenigstens fit!

Frohes Fest