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Archive for the ‘Touren’ Category

Manchmal wundere ich mich wirklich über meine Artgenossen: Das gibt es einen gebrochenen Zahn im Oberkiefer der herausoperiert werden kann und soll. Eine solche OP ist sicher nicht ganz billig… Da gibt es aber dann Menschen, die kein Verständnis für eine OP-Entscheidung des Besitzers haben, da er/sie ja ein neues, junges Pferd haben könnte – für viel weniger Geld! Ich empfehle diesen Menschen (meinen Artgenossen) diesen Text zum Nachdenken – oder ein Fahrrad.

Das Fahrer- und Reiterlager in Ziemendorf wächst und gedeiht: Es sind mittlerweile 2/3 der Zimmer belegt – und das ohne Ausschreibung! Cool! Die Ausschreibung soll dieses Wochenende entstehen und dann ab Montag im VFDnet stehen…. Ein erster Stundenplan existiert schon, hat einige belegte Blöcke und noch eine Liste von Aktivitäten die untergebracht werden sollen – es wird keinem langweilig werden – versprochen!

Meine Geschichte „Story from the road“ für The Long Riders Guild ist auch im wachsen begriffen – ist aber doch etwas holperig die Gechichte auf Englisch zu erzählen.

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Auch wenn zur Zeit leider wenig geritten wird, so gibt es doch viel Neues: Das Reiterlager nimmt immer konkretere Formen an, spannende Projekte werden bei der VFD angeschoben, neue Ideen in Konzepte gefasst und der eigene Urlaub wird geplant. Aber der Reihe nach….

Reiten ist nach wie vor zur Zeit nur auf dem Platz bzw. in der Halle möglich. Am Sonntag konnten Giaco und ich auf einem freien Reitplatz richtig nett arbeiten – nur mit Halsring. Obwohl wir dies leider nicht sehr häufig machen, hat es super gut geklappt. Mein Reden: Mit Giaco kann man immer sehr leicht angeben! Ein Zahnarzttermin ist auch wieder dran: Giaco legt immer häufiger den Kopf schief und kaut „Krümel“ raus …. naja, der letzte Termin liegt ja auch schon 14 Monate zurück.

Das VFD Fahrer- und Reiterlager in Ziemendorf wird weiter mit Hochdruck organisiert – ein erstes Treffen aller Organisatoren ist für den 5.3 am Arendsee geplant. Gemeinsam wird sich das Orga-Team vor Ort einen ersten gemeinsamen Eindruck von den Möglichkeiten machen. Hierzu sind auch die Sponsoren Patura und RoFlexs, der Schirmherr Bürgermeister Klebe sowie Mitarbeiter des lokalen Forstamts, des BUND und der Presse eingeladen, um  einzelne Aktionen und Seminare des norddeutschen VFD Events vorzustellen und zu diskutieren. Aktuelles darüber findet man auch im VFDNET.

Die Projekte sind für alle Reiter in Deutschland spannend – können aber hier leider noch nicht bekannt gegeben werden. Ersteinmal wird dies in Bad Salzschlirf auf der Arbeitskreistagung am letzten Wochenende im Januar diskutiert und dann im VFDNET veröffentlicht. Eine spannenden Studie gibt es für alle Hengsthalter in Niedersachsen an der TiHo Bremen.

Letzten Samstag durfte ich mit einer Gruppe von VFD Mitgliedern und Wandereitern ein GPS Seminar in Theorie und Praxis machen. Ich hatte zu viel Stoff in den Vortrag gelegt (Von Karten über Navigation und Koordinaten bis zum GPS) – aber immerhin sind bei der anschliessenden Wanderung 20 von 20 heil am Ziel angekommen.

Der Urlaub wird dieses Jahr für Kurse, Seminare, für die Geschichte meines Ritts und (einige) kleine Ritte genutzt werden.

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Mit diesem Satz begann die schönste E-Mail dieser Woche für mich!

Obwohl ich nicht die „benötigten“ km/Meilen für die Mitgliedschaft in der Long Riders Guild geritten bin, wurden Giacomo und ich als Associate Member aufgenommen. Die Begründung hierfür ist (Auszug):

… Consequently, we completely understood why you decided to stop your own journey when Giaco’s health became a concern. That was the perfect thing to do and we applaud you for having put your horse’s welfare before your vanity.

While the Guild does only rarely offer to make a person an Associate Memeber, and though we always aim to have at least 500 miles, your journey is so close, and your reason for halting so admirable, that we believe you and Giacomo need to receive special recognition, support and honour.

Damit darf ich jetzt offiziell das Logo der LRG auf meiner Webseite führen.

Die Seiten(über 2000!) der LRG sind voll mit Berichten, Tipps, Anleitungen,… Zusätzlich gibt es noch:

Diese Seiten lohnen sich, auch für NichtreiterInnen, als Bookmark aufzunehmen. Die tollen Reiseberichte beschreiben die Länder aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel.

Viel Spaß beim lesen.

PS: Den Artikel über Futterfette und Pferdefutter habe ich noch etwas ergänzt…

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Am Samstag sind wir wieder im heimischen Stall angekommen. Keine großen Veränderungen – nur der erste Teil des Daches der Heulagerhalle ist montiert. Vom Offenstall für unsere Zwei leider noch Nichts zu sehen …

Jetzt ist aufräumen, säubern, reparieren und schwärmen angesagt. Am Montag geht es wieder mit dem Arbeitsleben los und die Abende sind schon früh dunkel 😦  – Zeit um neue Wanderreitpläne für 2011 zu schmieden 🙂   🙂

Am Montag, 27.09, soll von 9.05 bis 10:00 das am Freitag vor meinem Abritt aufgezeichnete Radiointerview auf nordwestradio ausgestrahlt werden – ich bin gespannt wie es geworden ist.

Was jetzt noch fehlt, sind die Artikel über:

  • Sattel,
  • Satteldecken (Fa. Christ und Güldenhof),
  • Reitmantel,
  • Reithelm
  • sowie weitere Kleinigkeiten

Sie kommen! Versprochen!

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Nun ging es wieder ein Stück nach Südwesten in Richtung Uelzen, wo unser Ziel der Hof von Nikola Fersing ist. Ich war wirklich sehr gespannt auf den Hof, da Nikola bekannt für die sehr gute Pferdehaltung ist (nicht nur dafür – sie macht auch die VFD Zeitung ….). Hannes beschloß mich ein Stück zu begleiten und so hatte Giaco endlich mal einen Kumpel unterwegs – er genoss es sichtlich und zeigte sich munter und bewegungsfreudig. Hannes ritt sein Distanzpferd, mit dem er am Wochenende einen 100km Wettkampf erfolgreich bestritten hatte. So konnten Hannes und ich den Wald um Gülden herum mit zwei freundlichen Pferden im lockeren Tempo geniessen. Meine Ausrüstung ermöglicht lange Trabstrecken und auch Galopp mit Gepäck ist kein Problem, wenn Nichts klappert und scheuert. Nach 12,5km bog Hannes wieder nach Hause ab und Giaco wieherte seinem Weggefährten hinterher…

Die restl. Strecke nach Molbath verging auch wie im Fluge (nein, ich bin NICHT durch galoppiert!) und wir kamen fit und munter in Molbath an. Unterwegs war mal wieder Regenzeug angesagt – mittlereweile ja Problem, dafür steigen wir nicht mehr ab.

In Molbath war die Box für Giaco vorbereitet, sehr gutes Heu wurde vom Boden geholt und Giaco konnte geniessen. Doch vorher mußte sich Giaco erneut als Fotomodell für die Ausrüstung präsentieren: Auf dem Güldenhof ist nämlich die Nierendecke hinzugekommen. Sie kann sowohl unter als auch über die Bananentasche gezogen werden und bietet einen zusätzlichen Regenschutz für die Taschen und das Pferd.

Ich hatte beschlossen meinen Wanderritt hier zu beenden und mich von Antje abholen zu lassen, um gemeinsam zwei Tage länger in der Heide Urlaub zu machen. So erhielten Antje und ich eine Führung über den Hof und konnten die Offenstallanlage von Nikola bewundern. Von hier ging es dann weiter mit dem Anhänger nach Dehnsen, wo Heroí schon wartete …. das Gewieher erfolgte wirklich beim Ausladen ohne Sichtkontakt der Beiden quer durch das Dorf. Also erst einaml Giaco in die Box und Heroí ebenso, dann den Paddock erweitert – hier fehlte der besondere Zaun ….

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Die Etappe vom Gasthof in Rehbeck zum Güldenhof versprach wieder Wanderreitvergnügen pur: Wald und Feld wechseln sich ab (zumindest lt. Karte) und das Wetter ist auch nicht schlecht. Die Karte ist nach wie vor meine Hauptnavigationshilfe – erst dann kommt das GPS (zur Bestätigung). Hatte ich auf der Tour bisher die Möglichkeit täglich die Akkus zu tauschen, so muss ich jetzt stark mit dem Verbrauch haushalten, da Giaco die Mitnahme eines Ladegeräts verweigert hat. Gleiches gilt für das Mobiltelefon; nur gut, dass ich bei der Anschaffung sehr auf lange Standby und Sprechzeit geachtet hatte.

Die Decke mit Verlängerung macht weiterhin einen guten Eindruck und liegt sauber unter den Taschen: Kein Stück verwirbelt oder verwuschelt. Mein Sattel-Regenüberzug ist ebenfalls brauchbar, auch wenn die Befestigung mit den Gummibändern und Haken noch komfortabler ausfallen könnte (man wird verwöhnt). Meine Lederschuhe sind nach wie vor wasserdicht und tragen sich sehr gut. Der Fuß liegt top und ruhig im Steigbügel und auf den Abschnitten wo ich führe, spielen Wanderschuhe eh ihre volle Stärke aus: Ermüdungsfreies/-armes gehen mit sehr guter Unterstützung das Fußgelenks.

Auf der Route lag wieder eine Bahnüberquerung, die ebenso harmlos wie die bei Genzien (siehe 6. Etappe) war: Die Strecke ist stillgelegt. Giaco war, wie immer, vorbildlich, so dass ich frei fotografieren konnte (s.u.  Bitte nicht nachmachen!!). Auf dem Bild ist meine gesamte Ausrüstung am Pferd – lediglich Mobiltelefon, Erste Hilfe Pack (Mensch), Kompass, Multitool und Kamera sind an meinem Gürtel.

Der Güldenhof war nach gemütlichen 2:55 Reitzeit erreicht und Giaco erhielt Silage und ich einen leckeren Kaffee. Danach schloss sich ein tolles Gespräch über Ausrüstung, Wanderreiten vs./und Distanzreiten, VFD und die Möglichkeiten für Mitglieder an – um 1:47 beschlossen Hannes und ich, dass es Zeit für’s Bett sei …. Giaco hatte um 22:00 die letzte Portion Silage erhalten und schlief sicherlich schon lange.

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Am Sonntag ging es wieder auf die Strecke – die letzte Woche für dieses Jahr… Diesmal musste Giaco das gesamte Gepäck, was ich mir ausgesucht hatte, tragen – er „ertrug“ es! Die Befestigung der Satteltaschen am Sattel ist mehr als Gold wert! Nichts rutscht, schaukelt o.ä. – und die Taschen sind in unter 1 Minute befestigt (beide!). Mein selbst genähter Überzug hat sich auch bewährt – ebenso wie die vorderen Taschen. Die Satteldecke ist vom Güldenhof (siehe 8. Etappe) und ein Prototyp: Vorne und Hinten können „Erweiterungen“ mit Klett befestigt werden, zu erkennen am unterschiedlichen Verschmutzungsgrad. So hat man eine normale Decke wenn es ohne Satteltaschen raus geht und mit den Erweiterungen liegen die Taschen gepolstert und nicht auf dem Fell. Die Decke hat innen Taschen, so dass ein Filzpolster eingesteckt werden kann – ich war sehr gespannt!!!

Die Etappen hatte ich für diese Woche bewußt knapp gehalten – beginnen wir mit dem abtrainieren (schnief)! Die Routen hatte ich wieder auf Papier und dem GPS. Das Wetter wurde etwas freundlicher, so dass viele Momente wie auf dem Bild rechts gab.

Kurz vor unserem Tagesziel liegt eine geniale Raststation für Wanderreiter: Drei solide Paddocks, Sattelbalken, Wasserpumpe (funktionierend), Bottiche, überdachter Platz für Menschen, Wiese …. Wanderreiter, was begehrtst Du mehr?

Frisch gestärkt ging es nach 1,5h weiter zum Quartier in Rehbeck. Giaco erhielt Heu satt (ich durfte ihm viermal eine volle, große Karre bringen) und ich ein Alkohol freies Bier … Vor der Nachtruhe noch ein kleiner Gang durchs Dorf …

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